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NP-FZ100: Die häufigen Fragen zu Kompatibilität, Fehlermeldungen, Aufblähung und Ladung

Rund um den NP-FZ100 wiederholen sich die Fragen in fünf Gruppen: Passt der Akku in mein Gehäuse, was bedeuten die Meldungen auf dem Display, was ist bei einer Aufblähung zu tun, wie wird geladen und gelagert, und wie viele Akkus dürfen ins Flugzeug. Im Folgenden werden diese Themen einzeln beantwortet, ergänzt um einige Hinweise zur Auswahl. Eine nach Modellen sortierte Übersicht bietet die Liste kompatibler Kameras; Zahlen zur Laufzeit enthält die Übersicht zu den Praxislaufzeiten.

Kompatibilität: welche Gehäuse den NP-FZ100 nutzen

Für welche Sony-Modelle ist der NP-FZ100 gedacht?

Vor allem für A7 III, A7R III, A7R IV, A7R V, A7 IV, A7S III, A9, A9 II, A9 III, A1, A6600, A6700, A7C, A7C II, A7CR, FX3, FX30 und ZV-E1.

Funktioniert er in der A6400?

Nein. A6400, A6500, A6300 und A6000 sowie A7, A7 II, A7R II und A7S II arbeiten mit dem NP-FW50; die RX100-Reihe nutzt den NP-BX1. Das ist der verbreitetste Irrtum beim Akkukauf – maßgeblich ist das Typenschild im Batteriefach des Gehäuses.

Lassen sich Akkus zwischen verschiedenen Gehäusen tauschen?

Ja. Die genannten kompatiblen Modelle teilen denselben Akkutyp, was der Grund dafür ist, dass Nutzer mehrerer Gehäuse nur eine Sorte bevorraten müssen.

Das gilt in gleicher Weise für die Hochformatgriffe der kompatiblen Gehäuse, die üblicherweise zwei Akkus aufnehmen. Daraus folgt für Nutzer mehrerer Gehäuse ein praktischer Vorteil: Es genügt ein Ladegerättyp, und bei einem Ausfall lässt sich aus dem gemeinsamen Bestand auffüllen, ohne auf die Zuordnung einzelner Akkus achten zu müssen. Empfehlenswert ist dennoch, Akkus zu nummerieren und im Wechsel zu betreiben, damit der Bestand gleichmäßig altert.

Meldungen des Gehäuses: was normal ist und was Handlungsbedarf bedeutet

„Die verbleibende Kapazität kann möglicherweise nicht korrekt angezeigt werden“ – weiter aufnehmen?

Ja, der Betrieb ist möglich. Es handelt sich um eine Abweichung in der Kommunikation zwischen Gehäuse und Akku: Die Prozentanzeige ist weniger genau als beim Original und kann springen oder längere Zeit auf einem Wert verharren. Empfohlen wird, auf die Balkenanzeige umzustellen oder den Wechselrhythmus nach Aufnahmen beziehungsweise Zeit zu planen.

Was tun bei „nicht erkannt“ oder „nicht verwendbar“?

Diese Meldung ist ein Fehlersignal und von der obigen zu unterscheiden. In dieser Reihenfolge vorgehen: Prüfen, ob tatsächlich ein NP-FZ100 eingesetzt wird; Kontakte an Akku und Gehäuse auf Verschmutzung oder Oxidation kontrollieren und mit einem trockenen, weichen Tuch reinigen; mit einem anderen Akku gegenprüfen, um zwischen Akku und Gehäuse zu unterscheiden; wurde der Akku gerade aus großer Kälte hereingebracht, erst nach dem Erwärmen erneut einsetzen.

Warum wird der Akku im Hochformatgriff nicht erkannt?

Zunächst die Einbaurichtung und den vollständigen Sitz des Akkus kontrollieren, danach die Kontakte des Griffs prüfen. Weichen die beiden eingesetzten Akkus im Gesundheitszustand stark voneinander ab, kann das die Einschätzung des Gehäuses ebenfalls beeinträchtigen; sinnvoll ist es, Akkus mit ähnlichem Zustand paarweise zu betreiben.

Aufblähung und Sicherheit: richtiges Verhalten bei Auffälligkeiten

Darf ein aufgeblähter Akku noch verwendet werden?

Nein. Ein aufgeblähter Akku ist sofort stillzulegen: nicht weiter laden oder entladen, nicht anstechen und nicht verbrennen, sondern über eine Batteriesammelstelle oder den Wertstoffhof entsorgen. Eine Aufblähung zeigt an, dass sich im Inneren Gas gebildet hat; das Risiko bei weiterer Nutzung ist nicht kalkulierbar.

Ist Erwärmung beim Laden normal?

Leichtes Erwärmen während des Ladevorgangs gilt als normal. Wird der Akku hingegen heiß, treten Gerüche auf oder verformt sich das Gehäuse, ist die Spannungsversorgung zu trennen, der Akku an einen offenen Ort zu bringen und über den Rücknahmeweg zu entsorgen. Alle sicherheitsrelevanten Schritte sollten im Zweifel großzügig ausgelegt werden.

Die Reichweite ist deutlich kürzer – ist der Akku defekt?

Nicht zwingend. Nach etwa 300 bis 500 Zyklen verbleiben rund 80 Prozent der Ausgangskapazität; eine spürbar kürzere Laufzeit nach einem Jahr und eine deutlich kürzere nach etwa zwei Jahren entsprechen der normalen Alterung. Akkus zu nummerieren und das Startdatum zu notieren, erleichtert es, den Bestand chargenweise zu erneuern.

Laden und Lagern: so bleibt die Kapazität länger erhalten

Erst leeren oder zwischendurch laden?

Zwischendurch laden. Lithium-Ionen-Zellen haben keinen Memory-Effekt, ein bewusstes tiefes Entladen belastet sie eher. Im Alltag sollten Akkus weder dauerhaft bei 0 Prozent noch dauerhaft voll geladen bei 100 Prozent stehen.

Muss der Akku nach dem Umschalten der Ladeanzeige sofort heraus?

Empfehlenswert ist, den Ladevorgang nach dem Umschalten der Anzeige abzuschließen und den Akku dann zu entnehmen; der Ladevorgang ist damit beendet. Ein dauerhaftes Verbleiben am Ladegerät ist in der Regel nicht nötig, zumal unbeaufsichtigtes Laden über lange Zeit vermieden werden sollte.

Wie lagere ich Akkus, die länger nicht gebraucht werden?

Ladezustand zwischen 40 und 60 Prozent, kühl und trocken bei etwa 15 bis 25 °C, Nachladen etwa alle drei Monate. Ungünstig sind direkte Sonneneinstrahlung, das Innere eines geparkten Autos und feuchte Umgebung.

Was hilft, wenn die Reichweite in der Kälte stark abfällt?

Unterhalb von 0 °C sinkt die nutzbare Kapazität deutlich, bei etwa −10 °C kann nur noch rund die Hälfte des Raumtemperatur-Werts verfügbar sein. Wirksam sind körpernah gewärmte Ersatzakkus, ein Arbeiten im Wechsel sowie das Nachwärmen entnommener Akkus in der Tasche, die danach häufig noch einen Teil ihrer Energie abgeben. Für Winterdrehs empfiehlt sich ein bis zwei Akkus mehr als bei Raumtemperatur.

Flugreise: wie viele Akkus und wie verpackt

Darf der NP-FZ100 mit ins Flugzeug?

Ja. Mit etwa 16,4 Wh liegt er deutlich unter der Schwelle von 100 Wh und muss nicht über das Verfahren für große Lithium-Akkus angemeldet werden; Ersatzakkus gehören jedoch zwingend ins Handgepäck und nicht ins aufgegebene Gepäck.

Welcher Schutz ist erforderlich?

Die Kontakte sind gegen Kurzschluss zu sichern, wofür Originalverpackung, Schutzkappen oder aufgeklebte Kappen ausreichen. Ein im Gehäuse eingesetzter Akku unterliegt dieser Handgepäckregel in der Regel nicht, sollte aber ebenfalls kontaktgeschützt transportiert werden.

Gibt es eine Mengenbegrenzung?

Teilweise: Manche Fluggesellschaften begrenzen die Zahl der Ersatzakkus pro Person, häufig auf 20 Stück. Vor dem Abflug empfiehlt sich ein Blick in die Beförderungsbedingungen der gebuchten Gesellschaft, insbesondere für Teams mit umfangreichem Akkubestand.

Auswahl: einige wiederkehrende Fragen

Lohnt sich ein Akku von einem Dritthersteller?

Kompatible Akkus sind eine zulässige Alternative. Der Originalakku von Sony kostet im Fachhandel üblicherweise 70 € und mehr; die YO-Akkus dieser Seite liegen bei etwa 16,36 € je Stück, etwa 20,97 € im Set mit Ladegerät und etwa 33,59 € im Set mit zwei Akkus und Ladegerät. Mit demselben Budget lässt sich damit eine deutlich größere Zahl an Akkus aufbauen, und wo durchgehend Energie gebraucht wird, wiegt die Stückzahl meist schwerer als der Unterschied im Einzelfall. Die Kriterien im Einzelnen behandelt die Kaufberatung zu Dritthersteller-Akkus.

Wie groß ist der Unterschied zwischen 2280 mAh und 2400 mAh?

Die Energie liegt bei etwa 16,4 Wh beziehungsweise etwa 17,3 Wh, der Unterschied beträgt rund fünf Prozent. In der Praxis heißt das: pro Akku einige Aufnahmen mehr, ein Wechsel weniger. Für Arbeit in Innenräumen oder an festen Positionen ist eine externe Versorgung wirksamer; bei bewegter Arbeit hilft ein zusätzlicher Akku mehr.

Dürfen Akkus unterschiedlicher Hersteller gemischt werden?

Ja, sinnvoll ist jedoch eine Verwaltung in Chargen mit Nummerierung. Akkus mit stark abweichendem Gesundheitszustand sollten nicht dauerhaft paarweise betrieben werden, weil sich der Zustand des Gesamtbestands dann schwerer einschätzen lässt.

Ein Hinweis zum Schluss, der in diesem Zusammenhang häufig übersehen wird: Auch Akkus, die äußerlich unauffällig bleiben, altern weiter, während sie ungenutzt liegen. Ein Bestand, der über ein Jahr in der Tasche geblieben ist, sollte vor dem nächsten größeren Termin einmal vollständig geladen und mit einer kurzen Testreihe am Gehäuse geprüft werden. Fällt dabei ein Exemplar deutlich ab, gehört es aussortiert, bevor es mitten im Einsatz ausfällt. So bleibt die Planung verlässlich, ohne dass der gesamte Bestand erneuert werden muss.

Energiereserve passend ergänzen

Für einen zusätzlichen Akku eignet sich der YO NP-FZ100 mit 2280 mAh und etwa 16,4 Wh, als Einzelstück etwa 16,36 €, als Set mit Ladegerät etwa 20,97 € und als Set mit zwei Akkus und Ladegerät etwa 33,59 €. Wer mehr Kapazität pro Akku bevorzugt, wählt den TNP-FZ100 mit 2400 mAh und etwa 17,3 Wh, als Einzelakku etwa 17,97 €, als Set mit zwei Akkus und Ladegerät etwa 36,50 €. Studios, Verleihfirmen und Fachhändler mit Mengenbedarf wenden sich an die Großhandelsanfrage; ab 100 Stück wird separat kalkuliert.

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